Bewohnerzimmer
Bewohnerzimmer
Wohnzimmer Station
Christiane Dommach
Robert Bosch

Das stationäre Hospiz

Das stationäre Hospiz des Franziskus-Hospizes Hochdahl hat acht wohnliche Einzelzimmer für schwerkranke und sterbende Menschen mit einer Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige und Freunde. Ziel unserer Bemühungen ist die Wiederherstellung und Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit.

Dazu gehören umfassende palliativpflegerische und- medizinische Versorgung, individuelle Schmerztherapie und Symptomkontrolle, sowie das Angebot psychosozialer und seelsorgerlicher Begleitung. Angehörige und Freunde können unsere begleitenden Angebote nutzen.

Erreichbarkeit

Leiter des stationären Hospizes ist:

Herr Robert Bosch
Trills 27
40699 Erkrath    

Stellvertretende Leiterin: Frau Christiane Dommach

Tel: 02104-93720
Fax: 02104-937255
e-mail: r.bosch@hod.marienhaus-gmbh.de

Aufgenommen werden bei uns Menschen mit nicht heilbaren und fortschreitenden Erkrankungen wie

  • Krebserkrankungen
  • Vollbild der Infektionserkrankung AIDS
  • Neurologischen Erkrankungen

die mit nur schwer zu beherrschenden Begleiterscheinungen und sozialen Problemen sowie absehbar geringer Lebenserwartung einhergehen. Medizinisch verantwortlich bleibt der vom Kranken gewählte Hausarzt.

 


Unsere Leistungen
 

Palliative Care – unser Pflegekonzept – ist die besondere Art der Pflege von Menschen, bei denen eine auf Heilung ausgerichtete Behandlung und Pflege nicht mehr möglich sind.
 
Im Einzelnen sind dies: 

  • Grundpflege
  • Mitwirken bei der Einleitung und Überwachung ärztlich verantworteter Schmerztherapie
  • Anregen und Umsetzen vorbeugender Maßnahmen bei krankheits- und therapiebedingten Begleitsympotomen, (Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und Blutung, Atemnot, Verwirrtheit und Angst)
  • Überwachung der Dosierung und Verabreichung von Medikamtenten
  • Kontrollieren intravenöser (in die Blutbahn gehender) und periduraler (rückenmarksnah gelegter) Zugänge
  • Überwachen notwendiger apparativer palliativmedizinischer Maßnahmen (wie z.B. sogenannter künstlicher Ernährung)
  • Versorgen bei Atemstörungen und Atemnot
  • Umfassende Behandlung exulzerierender (nach außen aufbrechender) Tumore
  • Beraten, anleiten und begleiten von kranken und sterbenden Menschen und Angehörigen

 

Interimshospiz

Das Interimshospiz hat zum Ziel, durch einen Aufenthalt von einigen Tagen bis zu wenigen Wochen

  • die Familien kurzzeitig zu entlasten, um den pflegenden Angehörigen die Möglichkeit der Erholung zu geben,
  • die Schmerzen und Begleitsymtome bei einer akuten Schmerzsituation zu lindern (Krisenintervention),
  • nach der Entlassung aus dem Krankenhaus einen geschützten Raum und Zeit für den Kranken und ihm Nahestehende zu bieten, damit sie sich mit der Situation vertraut machen können.

Dies geschieht im Rahmen der räumlichen und personellen Kapazitäten des Stationären Hospizes.

 

Unser Team

Krankenschwestern und -pfleger, eine Altenpflegerin, eine Seelsorgerin, eine Sozialpädagogin, eine Kunsttherapeutin, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, palliativmedizinisch ausgebildete Konsiliarärzte und Zivildienstleistende gehören zu unserem Team. Wir arbeiten mit Hausärzten zusammen und ziehen bei Bedarf auf medizinische Anordnung Therapeuten der verschiedenen Fachrichtungen hinzu.

Wir arbeiten mit anderen Hospiz- und Pflegediensten zusammen.

Zur Finanzierung

Der Hospizaufenthalt wird finanziert durch:

  • Leistungen der Krankenkasse
  • Leistungen der Pflegekasse
  • Eigenanteil des Trägers/Spenden
  • kein Eigenanteil des Gastes
  • Nähere Fragen zur Finanzierung können in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.